Seit 2010 findet einmal im Jahr in Wien das so genannten Gov2.0-Camp statt. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung, die sich um technologische Innovationen in Politik, Verwaltung und verwandten Bereichen dreht.

Ein BarCamp ist eine „Unkonferenz“ zu einem zuvor definierten Thema. Die Teilnahme ist kostenlos, der Rahmen ist abgesteckt, doch das Programm wird ad-hoc zu Beginn gemeinsam festgelegt. Dennoch hat ein BarCamp einiges mit einer klassischen Konferenz gemein: Es gibt ein Plenum, Vorträge, Diskussionen und natürlich Networking zwischen den TeilnehmerInnen. Ebenso haben sie Ähnlichkeiten zu Open-Space-Methoden, BarCamps sind jedoch weniger strukturiert. Kurzum: BarCamps sind Ausprägungen eines demokratischen und freien Wissensaustausches.

Im Rahmen des Gov2.0-Camps 2013 präsentierte Julian Ausserhofer am Freitag, den 29.11., das Projekt  „Öffi Feedback”.

In der gleichen Session berichtete Stefan Pawel von der Open-Commons-Region Linz von den ersten Erfahrungen mit Schau auf Linz, einer BürgerInnenbeschwerdeplattform für die oberösterreichische Landeshauptstadt. So wie auch „Öffi Feedback” setzt „Schau auf Linz” auf eine App, die den ganzen Feedbackprozess abbildet. Interessant: Sämtliche eingehende Meldungen gehen sofort online, dass eine übergeordnete Stelle diese zuvor freigibt.

CC-BY Clara Landler / Zentrum für E-Governance

Session zu BürgerInnenbeschwerde-Apps.  CC-BY Clara Landler / Zentrum für E-Governance

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